Berlin-Socken

Seit dem Zugsocking nach Berlin wollte ich schon das dafür entworfene Berlin-Socken-Muster von Kristin nachstricken - und wer auf den Anleitungslink klickt, kann sehen, dass das schon ein paar Jährchen her ist… rolleyes.gif
Gut Ding will eben Weile haben, und letztes Jahr im Herbst hatte ich sowohl die passende Wolle als auch die passende Gelegenheit dafür:

Berlinsocken aus Schoppel Admiral-Ombré

Das Muster war viel einfacher zu stricken, als ich befürchtet hatte. Nun ja, bei mir ist fast jedes Muster fernsehtauglich, denn wenn es das nicht ist, dann stricke ich es nicht wink2.gif
Auch die Farben des Garns gefallen mir richtig gut, so schön pastellig liebe005.gif und deshalb genau richtig für die Empfängerin der Socken froehlich015.gif

Berlinsocken Detailaufnahmen

In welchem Deutschland ist es warm?

Die Wetterleute im Fernsehen erzählen mir nun schon seit drei Tagen, dass es warm wird in Deutschland. Plusgrade.
Ich frage mich, von welchem Deutschland die reden?
- 13,5°C (vorgestern), -10° (gestern) und -8,5° (heute) empfinde ich als kalt bibber_2.gif
Und die Wettervorhersage guck ich jetzt nicht mehr. Immer diese leeren Versprechungen… *grummel*

Das Wetter

scheint ja wirklich ein begehrtes Thema zu sein wink2.gif
Dankeschön für eure Rückmeldungen froehlich015.gif
Momentan scheint es wohl im Rheinland am besten zu sein.
Aktuell kann ich übrigens -1°C und Schneefall melden. Ich bin gespannt auf die Straßenlage, wenn ich später Kai von der Probe abholen. Hoffentlich kein Glatteis!

Hibbeldibib

Ich!
Mein Kind ist die Ruhe selbst. Eben ist er los und ich ca. 1 Std. mache auch ich mich auf den Weg, denn heute ist Premiere vom Sommernachtstraum grins.gif
Gott sei Dank bin nur ich nervös, und zum Glück konnte ich mich mit backen und einem langen Telefonat den Nachmittag über gut ablenken.
Jetzt noch ein bisschen die Stricknadeln geschwungen und dann bekomme ich die letzten Stunden auch noch rum, bis es endlich los geht stricken.gif

Einfach klasse!

Wenn ich Theaterkritiken schreiben könnte, dann würde ich das beruflich machen wink2.gif Aber ich will trotzdem versuchen, einen kleinen Eindruck vom Sommernachtstraum wiederzugeben: Schee wars! grins.gif
Die Inszenierung war, wie schon beim Käthchen, recht modern, aber nicht so modern dass man Shakespeare nicht mehr finden könnte. Sondern genau so, dass das Stück zum Theater passte. Bisher war ich nur ein Mal drin, denn der Samstag war genau so ausverkauft wie der Freitag, aber ich möchte mir das Stück noch einige Mal ansehen, denn es gibt so viele kleine Details die das Stück erst rund machen, und die man beim ersten Mal gar nicht alle wahrnimmt. Der Regisseur ist einfach gut! Ich freue mich jetzt schon auf viele weitere Inszenierungen von ihm.
Gespielt haben die Mädels und Jungs echt toll! Für mich wäre es schwer, eine oder einen von ihnen besonders hervor zu heben. Ob Zettel, Oberon, Lysander, Helena, Puck oder Hermia, sie waren alle mitreißend und komisch. Eine große Rolle nimmt das “Stück im Stück” ein, die Auftritte der Handwerker sind wie die Sahne samt Topping auf dem Lieblingsnachtisch.
Was Kai betrifft, so finde ich, er hat nicht besser oder schlechter gespielt als die anderen. Ich fand auch schon bei “Peer Gynt”, dass er eben einfach spielt, so wie die anderen auch, und Punkt. So besonders, wie andere ihn finden, finde ich ihn auf der Bühne nicht. Oder anders herum gesagt: Ich finde alle Mitglieder der “Cacca di cavallo” besonders froehlich015.gif und er passt da gut rein.

Ich habe gelesen: Tödliches Vertrauen

Also ehrlich gesagt habe ich dieses Buch nicht gelesen, sondern verschlungen. Heute Morgen gegen 10h angefangen, und eben wurde ich fertig damit. Gut, es ist ein Taschenbuch mit nur ca. 350 Seiten und ich kann relativ schnell lesen (wenn ich mir die Zeit dazu nehme) und heute ist ein grauer Sonntag an dem ich sonst nichts zu tun habe (jedenfalls nichts, was sich nicht prima verschieben läßt, wenn man nur einen Vorwand findet wink2.gif), aber das alles waren nur günstige Rahmenbedingungen. Mich hat dieses Buch einfach gefesselt.
Die Story ist nicht neu: Die Gerichtspsychologin Michael Stone soll für einen Arzt, der einen berühmten Vater hat und selbst demnächst wahrscheinlich berühmt sein wird, eine Beurteilung schreiben. Nur dass ihr zunächst niemand so recht sagen will, warum diese Beurteilung nötig ist. Natürlich findet sie es heraus und natürlich gerät sie dadurch in tödliche Gefahr. Die sie natürlich überlebt. Nebenher wird sie noch in den Fall eines befreundeten Psychologen verwickelt, bei dem es um Inzest geht. Und am Rande spielt auch ihr Privatleben noch eine kleine Rolle, was nützlich ist um den Charakter der Person in allen Facetten zu beleuchten und zu verstehen, doch es nimmt nicht mehr Platz ein als notwendig ist.
Die ganze Story ist sehr realisitisch geschrieben. Bis auf zwei Szenen wird auf die üblichen reißerischen Wendungen von Krimis verzichtet und gerade das hat mich so gefesselt und in den Bann gezogen. Die Geschichte wird in einer Weise erzählt, als ob sie so alltäglich überall in Amerika geschehen könnte. Als ob die Autorin einfach an irgendeinem Tag im Leben einer Gerichtspsychologin angefangen hätte, dieses Leben mitzuschreiben, und an irgend einem anderen Tag wieder aufgehört hätte.
Dieses Buch ist das dritte einer Reihe um die Gerichtspsychologin Michael Stone, und wenn ich meinen Wanderbuch-Stapel jemals abgebaut haben sollte, dann werde ich die beiden anderen sicherlich auch noch lesen. Es lohnt sich bei dieser Autorin!

Netzfundstück zu Obama

... wir werden mehr als ein Jahr rauchen ...

Han i märs doch dängt

dass dähr oigendlich en Schwob isch:

Mir kännet hald älles *g*

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Ich habe gelesen: Memento

Hätte ich dieses Buch an einem trüben Samstagmorgen angefange, dann hätte ich es sicherlich genau so an einem Tag verschlungen wie das letzte - so hat es nun doch eine Woche gedauert.
Das Autorenteam P.J. Tracy war mir bisher unbekannt, aber seine Bücher wandern ab sofort auf meine Wunschliste - vielleicht ergattere ich ja auch das eine oder andere noch im Wanderbuch-Forum leseratte.gif
Die Hauptfiguren der Story sind die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth, die am alljährlichen Schneemann-Wettebewerb in Minneapolis teilnehmen, als in einem der Schneemänner eine Leiche entdeckt wird, und kurz darauf in einem weiteren Schneemann eine zweite. Es handelt sich dabei um Polizisten, und nicht nur die beiden Detectives befürchten, dass ein Serienmörder hier auf Polizistenjagd ist. Da taucht in Dundas County eine weitere Schneemann-Leiche auf. Mitten im Schneesturm machen sich die beiden Detectives auf den Weg dort hin und stellen fest, dass sie bei ihren Ermittlungen mit dem völlig unerfahren Sheriff Iris Rikker zusammenarbeiten müssen, die gerade mal einen Tag im Amt ist.
Nachdem die dritte Leiche als Bewährungshelfer identifiziert wurde, scheint es schon bald eine Verdächtigen für alle Morde zu geben: Ein Häftling auf Bewährung, der wegen häuslicher Gewalt gegen seine Frau verurteilt wurde und nun auf der Suche nach ihr ist. Nur die Zusammenarbeit mit den Technikfreaks der Software-Firma Monkeewrench läßt die Detectives den geheimen Aufenthaltsort der Frau herausfinden, bevor ihr gewalttätiger Ex-Ehemann sich findet. Sie sind erstaunt als sie erfahren, dass die Frau ihren Aufenthaltsort nicht verlassen und sich nicht in Polzeischutz begeben möchte. Als Magozzi und Rolseth diesen Ort, die Einrichtung Bitteroot, besuchen, wird ihnen auch klar warum: Es handelt sich um eine Art Festung für misshandelte Frauen, die hier von unzähligen Sicherheitsmaßnahmen geschützt in ihrer eigenen gewalt- und männerfreien Welt leben. Und es finden sich im Zusammenhang mit den Mordfällen immer mehr Puzzleteile, die Bitterroot in den Mittelpunkt der Ermittlungen rücken lassen.

Das Buch ist außerordentlich erfrischend und spannend geschrieben, spritzige Dialoge und witzig erzählte Alltagssituationen vermitteln ein realistisches Bild der Personen. Das Thema ist sensibel, und so gibt es in diesem Krimi kein “Gut und Böse” im klassischen Sinne. Das wäre auch gar nicht möglich.
Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Ich freue mich schon darauf, die Vorgänger zu lesen:

  • Spiel unter Freunden
  • Der Köder und
  • Mortifer
  • Vom letzten Sommer

    sind diese Socken, die ich noch gar nicht gezeigt habe.
    Aber die Festplatte verliert ja bekanntlich nix, und beim Durchsehen einiger Fotos fiel mir auf, dass sie noch unveröffentlicht sind:

    Nutkins aus grün-schwarzer Opal mir Rüschenrand

    Das Muster heißt Nutkin (Link führt direkt zu PDF-Datei) und am Rand habe ich noch eine Minirüsche gestrickt.

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