Bildungsdiskriminierung

Ohne Taufschein kein Schulplatz.
Wie war das noch mal mit Artikel 3 des Grundgesetzes?
Nett zu lesen ist er jedenfalls.

Eindeutig geschummelt

hat die liebe Barbara beim letzten Südlichter-Treffen: Trug sie doch unter den rosa Stricktreff-Socken ein blaues Sockenpaar (damit nur ja kein ROSA ihre Haut berührt *g*), wie dieses Foto von Babs eindeutig beweist:

Barbara schummelt

Da waren kalte Füße nur die gerechte Strafe *g*
Schön wars trotzdem, wie die Bilder hier und hier und hier vielleicht ein bisschen zeigen :)

Nachtgedanken

Es gibt Menschen, die denken nur an sich. Das ist ja nichts neues. Solche Menschen kennt sicherlich jeder. Aber es gibt auch Menschen, die denken nur an sich und schaffen es dabei, einen Eindruck zu vermitteln, dass man sie deswegen nicht etwa nicht mag. Sondern im Gegenteil, sich um sie kümmert, sie betüddelt, sie unterstützt. Sie schaffen es – irgendwie – eine Ausstrahlung zu vermitteln, die sie in den Augen manch anderer Menschen toll, faszinierend, bewundernswert, besonders…. macht. Man muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, dass sie eigentlich mit gezinkten Karten spielen. Dass sie sich nur freuen, wenn man etwas für sie tut. Dass sie andere Menschen nur mögen, wenn diese sich um sie und ihre Belange kümmern.
Sie interessieren sich nicht wirklich für Andere. Natürlich fragen sie auch mal “wie gehts dir”, das gehört zum Spiel ja dazu. Aber in Wirklichkeit ist es ihnen egal, alles dreht sich bei ihnen nur um ihre eigenen Ziele. Und wer sie da nicht unterstützt der wird schnell “abgehakt”, fallen gelassen, auf Distanz gehalten.
Im richtigen Moment jammen sie und sind am Boden und es geht ihnen ja soooo schlecht. Tu was für mich! Rette mich! Ich komm alleine nicht weiter! Die Welt ist ja soooo schlecht und alle sind so gemein zu mir*schluchz*. Und sie sind so geschickt im manipulieren, dass sie auch immer im richtigen Moment „Danke“ oder „Ich freu mich“ sagen. Und behaupten, nun würden sie wieder positiv in die Zukunft schauen. Immer so ein Wechselspielchen von stark und schwach. Und immer soooo tapfer (zum kotzen). Man merkt es nicht gleich, dass sie eigentlich falsch sind. Meist merkt man es nur durch Zufall.
Und es gibt andere Menschen, die fallen meistens nicht weiter auf. Die gehen mit wachen Augen und mitfühlendem Herzen durch die Welt. Sie machen sich Gedanken um ihre Mitmenschen und versuchen, zu helfen oder auch einfach nur, ein bisschen Freude in den Tag zu bringen. Ein nettes Wort hier, wirkliches Zuhören da, ehrliche Anteilnahme dort. Meist verstecken sie ihren eigenen Kummer und ihren Schmerz und ihr Leid, weil sie sich selbst nicht so wichtig nehmen. Und weil sie auch wissen, dass es ihnen eigentlich gut geht, und ihr Jammern ein Jammern auf hohem Niveau wäre. Sie machen vielleicht nichts Großes, und sie haben vielleicht auch nicht die Fähigkeit, andere in ihren Bann zu ziehen, aber sie leben auch ihr Leben, das nicht weniger wichtig ist wie das der vereinnahmenden Egoisten, und sie tun es nach bestem Wissen und Gewissen und vorallem ohne Falsch.
Was mich traurig macht, ist, dass diese Menschen meist alleine dastehen. Dass es niemanden wirklich interessiert, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. Man erwartet von ihnen, dass sie positiv sind, gut drauf, sich kümmern. Sie sind ja so stark! Sie haben Power! Wie toll!
Doch sich um diese Menschen zu kümmern, darauf kommt keiner. Warum auch? Sie blenden und verführen nicht mit falschem Spiel. Sie glänzen nicht nach außen, das können sie vielleicht auch gar nicht, weil die eigene Energie für solchen falschen Schein nicht reicht. Sie nehmen sich zurück. Sie erwarten nichts.
Und sind oft so einsam und allein, dass es einen nur dauern kann.
Und was mich erschreckt, ist, dass die Blender es anscheinend so einfach haben. Die müssen gar nichts tun, nicht mal mit dem kleinen Finger schnippen, sie werden umtanzt wie das Licht von den Motten. Und sind auch fast so gefährlich wie das Licht für die Motten (nicht gerade tödlich - aber sie saugen Energie ohne Ende).

Nein, niemand der hier mitliest muss sich angesprochen fühlen (wenn ich was zu klären habe, dann mache ich das direkt oder gar nicht). Das ist nur ein Thema, was mich gerade sehr beschäftigt. Und vielleicht bringt es ja den einen oder die andere mal zum Nachdenken.
Die Blender sicherlich nicht. Die fühlen sich wohl in ihrer erschlichenen Zuneigung. Bestätigt in ihrem hinterlistigen Tun.
Aber vielleicht schaut einer mal genauer hin, auf seine Mitmenschen. Ob sie das sind, was sie scheinen. Ob sie besonders scheinen und eigentlich falsch spielen, oder ob sie stark scheinen und eigentlich Hilfe brauchen. Zumindest jemanden, der sich mal Gedanken um sie macht. Und vielleicht auch ein bisschen kümmert.

Mein Kind

ist ab heute tatsächlich schon 11.-Klässler.
Ich fass es nicht.

Unverhofft

kam ich letztes Wochenende zu einem neuen Paar Socken. Als ich mit dem Stricken begann, wollte ich sie nämlich noch wegschenken, die Socken. Aber eine gute Freundin meinte, es sei an der Zeit, dass ich mich mal selbst beschenke. Und manchmal höre ich ja auf das, was man mir sagt ;)

Nun freue ich mich sehr über das schicke neue Paar an meinen Füßen.

So sehen sie aus:

Unverhoffte knallbunte Socken für mich

Hier die andere Seite:

unverhoffte Regenbogensocken für mich :)

Das ist eine neue Trekking XXL, Farbnummer 415. Und wenn ich jedesmal fünf Euro dafür bekommen hätte, als ich beim Ravelry-Treffen die Frage nach der Farbnummer beantwortet habe, dann könnte ich jetzt Urlaub am Meer machen *g* ;-)
Gestrickt im Waffelmuster (zwei Runden glatt rechts, zwei Runden 2re/2li, diese vier Runden immer wiederholen) und ausnahmsweise mal mit 2,5er-Knitpicks (jawollja) Nadeln und außerdem Ravelry-Treffen-Socken: Freitag begonnen, Sonntagabend fertig.

Und weil ich die Farben so ausgesprochen schön finde (sogar das LILA kann ich zumindest tolerieren *g*) gibts noch eine paar Bildchen mehr:

so schöne farben

so schöne Farben

so schöne Farben

Die Flut

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