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Diese Woche war Kai das erste Mal mit zum Blutspenden, und zu meiner Freude lagen dort nicht nur Organspende-Ausweise aus, sondern man konnte sich auch gleich f?r eine Stammzellen- bzw. Knochenmarksspende registrieren lassen. Wirklich ?u?erst praktisch, und wenn nun auch noch alle Helfer und ?rzte die dort Dienst tun entsprechend eingewiesen w?rden, w?re es noch besser ;)
Nach der Blutspende mussten wir eine Weile warten, denn Kai als Erstspender wurde nicht nur zu einem Verband, sondern auch zu 10 Minuten liegen verdonnert. W?hrenddessen hab ich mir die Stammzellen- und Knochenmarksspende-Brosch?re durchgelesen und dabei festgestellt, dass die Daten nicht von der DKMS sondern einer anderen Organisation erhoben bzw. gespeichert werden.
Womit wir wieder bei den nicht eingewiesenen DRK-Mitarbeitern und ?rzten w?ren ;-)
Nachdem mich also dort niemand aufkl?ren konnte, ob und wenn ja welchen Unterschied es zwischen diesen Organisationen gibt und ob alle Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt werden, habe ich nicht den GIDF-Rat von Kai befolgt sondern direkt bei der DKMS angerufen.
Und wie gewohnt wurde mir dort schnell, kompetent und freundlich Auskunft gegeben :)
Es gibt also verschiedene Organisationen, die die Daten registrieren, wenn man zu einer Stammzellen- bzw. Knochenmarksspende bereit ist. Die meisten Organisationen sind auf ein oder mehrer Bundesl?nder beschr?nkt, die DKMS ist wohl die einzige Organisation, die bundesweit und ich glaube sogar international t?tig ist.
Gesammelt werden aber alle Daten zentral in Ulm, es ist also egal ?ber welche Organisation man sich registrieren l??t und man sollte sich auf keinen Fall bei zwei Organisationen registrieren lassen.
Das kann man sich doch eigentlich gut merken und auch schnell an die Mitarbeiter weiter vermitteln, liebes DRK :) Schlie?lich werden Knochenmarksspender dringend gesucht und Aufkl?rung ist der beste Weg um Menschen die M?glichkeit zu geben, sich daf?r oder dagegen zu entscheiden.
Blutspender werden ?brigens auch dringend gesucht. Angeblich spenden nur 4% der Deutschen regelm??ig Blut. Die Zahl k?nnte sich jedoch schlagartig erh?hen, wenn Homosexuelle von der Blutspende (und der Knochemarksspende) nicht ausgeschlossen w?ren.
Und so gut ich soziales Engagement auch finde, k?nnte man an Schulen doch auch ebenso in der Abschlussklasse einen Blutspende-Tag einf?hren. Das h?tte unter anderem auch den Vorteil, dass jeder mit einem Blutspendeausweis auch gleich seine Blutgruppe mit sich herumtragen w?rde, so dass im Falle eines Unfalls gleich die richtigen Blutkonserven angefordert und gegeben werden k?nnen. Vorausgesetzt nat?rlich, dass gen?gend Menschen zuvor Blut gespendet haben ;)